Arbeitsrecht

Wir beraten beim Abschluss von Arbeitsverträgen und Aufhebungsverträgen und überprüfen deren Inhalt. Das gilt auch für geringfügige Beschäftigungsverhältnisse, Teilzeit- und befristete Arbeitsverhältnisse.

Wird das Arbeitsverhältnis gekündigt oder gibt es sonstigen Anlass, den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu überprüfen, klären wir den Bestand häufig zunächst außergerichtlich - ggf. erheben wir Kündigungsschutzklage.

Während eines laufenden Arbeitsverhältnisses stehen wir Ihnen ebenfalls zur Seite, z. B. wenn es zu unklaren oder fehlerhaften Gehaltsabrechnungen kommt, wenn gar nicht gezahlt wird oder wenn Abmahnungen im Raum stehen.

Wir beraten Sie auch bei Mobbing am Arbeitsplatz und bei den damit zusammenhängenden Schwierigkeiten.

Da Zeugnisse für das Berufsleben sehr wichtig sind, helfen wir bei der Formulierung und der Durchsetzung von Berichtigungsansprüchen, wenn ein Zeugnis einmal nicht so ausgefallen ist, wie Sie dies wünschen.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Tätigkeit liegt in der Beratung und Vertretung von Betriebsräten. Wir helfen beim Abschluss von Betriebsvereinbarungen und setzen uns in Einigungsstellen als Beisitzer für die Interessen der Belegschaft ein.

Für die Tätigkeit im Arbeitsrecht gelten besondere gesetzliche Kostenregelungen. Bei Streitigkeiten zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern gibt es in der ersten Instanz keine Kostenerstattung, d.h. jede Seite muss ihren Anwalt selbst bezahlen, völlig unabhängig vom Ergebnis. Sollte ein Verfahren in erster gerichtlicher Instanz nicht beendet werden, folgt ein Berufungsverfahren. Dann allerdings gelten für das Berufungsverfahren die in anderen Verfahrensarten üblichen Kostenregelungen, d. h. der Verlierer trägt alle Kosten.

Die Kosten einer Vertretung in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten richten sich grundsätzlich nach dem Gegenstandswert. Beschränkt sich unsere Tätigkeit auf eine Beratung, so vereinbaren wir vorher mit Ihnen die Vergütung. Vertretungen gegenüber dem Gegner und vor Gerichten dagegen berechnen sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG).

Beispielsweise wird der Gegenstandswert bei einem Anspruch auf Berichtigung eines Zeugnisses im Regelfall mit einem Bruttomonatsgehalt bewertet, bei einem Prozess um eine Kündigung oder auch die Frage, ob eine Befristung des Arbeitsverhältnisses wirksam ist, mit drei Bruttomonatsgehältern.

Soweit eine Rechtsschutzversicherung besteht und dieses Risiko versichert ist, trägt der Auftraggeber im Ergebnis eine etwa mit der Rechtsschutzversicherung vereinbarte Selbstbeteiligung. Bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen kann beim Arbeitsgericht Prozesskostenhilfe beantragt werden. Wenn diese gewährt wird, trägt der Arbeitnehmer zunächst keine Kosten oder er erhält die Möglichkeit, die Kosten in - zinslosen - Raten gegenüber der Landeskasse abzuzahlen.